2008年06月23日

At the Movies, Baby! 2

Hier der Schlüssel zu den Wertungen:

0/10: Einer der wenigen wirklich schlechtesten Filme aller Zeiten.
Beleidigt einen persönlich und/oder den menschlichen Verstand im Allgemeinen.

1/10: Eine filmische Katastrophe.
An diesem Machwerk ist nichts Positives, es regt einen aber doch nicht genug auf, um als "worst ever" in die Geschichte einzugehen.

2/10: Ein sehr schlechter Film.
Anflüge von Unterhaltungswert werden gnadenlos von einem Murks nach dem anderen im Keim erstickt. Hätte man den Abend doch anderes verbracht!

3/10: Ein schlechter Film.
Wer sucht, findet einige positive Elemente, die sind aber kaum der Rede wert.

4/10: Ein unterdurchschnittlicher Film.
Na ja, viel hat nicht gefehlt und man wäre mittelprächtig unterhalten worden. Allerdings überwiegt der negative Eindruck.

5/10: Ein durchschnittlicher Film.
Denkt man nie mehr groß drüber nach, aber für den Abend zumindest hat's einen vor der Langeweile bewahrt.

6/10: Ein guter Film.
Es überwiegt klar der positive Gesamteindruck, allerdings ist das Ganze doch nicht interessant genug, um deswegen gleich seine Freunde anzurufen, und/oder hat einige störende Elemente, die Sympathien kosten.

7/10: Ein sehr guter Film.
Diesen Streifen kann man empfehlen und ihn sich durchaus noch ein zweites Mal ansehen! Die Ecken und Kanten sind nicht schönzureden, aber beinahe, wenn auch nur beinahe kann man darüber hinwegsehen.

8/10: Ein hervorragender Film.
Der Abend hat sich gelohnt, muss man gleich drüber reden! Ein Stück Magie fehlt aber noch zum Klassiker, oder irgendein Element ist einem unnötig sauer aufgestoßen. Aber solche Filme bitte öfters!

9/10: Ein Instant Classic.
Dieser Film ist brillant und hat keine oder zumindest keine nennenswerten Makel. Einzig die Tatsache, dass der 10er-Klub eben halbwegs exklusiv auf Kindheitserinnerungen gebucht ist, verwehrt die perfekte Wertung.

10/10: Die besten Filme aller Zeiten.
Nicht mehr als gefühlte 20 Filme dürfen diese Note in der gesamten Lebensspanne des Reviewers davontragen. Diese Filme haben dich schlichtweg zu dem gemacht, was du heute bist.

bookmark Posted by Joe at 2008年06月23日 12:43
Comments

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Posted by: qxhqtkbz at 2008年12月19日 02:07

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Posted by: jcuhkxyhgl at 2008年11月22日 01:11

STARSHIP TROOPERS 3: MARAUDER (Joe)

8/10

„It’s a good day to die! When you know the reasons why, Citizens we fight for what is right!
A noble sacrific, when duty calls you pay the price, for the Federation I will give my liiife!“

starship_troopers_3.jpgDieser Film zauberte ein permanentes Dauergrinsen auf mein eingefallenes Gesicht. Das erste Lächeln setzte bereits nach wenigen Sekunden ein, als meiner äußerst niedrigen Erwartungshaltung sofort die ersten launigen Szenen den Wind aus den Segeln nahmen. Was denn, sollte der Film etwa gut werden? Wo doch der zweite Teil, ebenfalls eine Low-Budget Video-Fortsetzung, damals völlig enttäuschte und auch Teil 3 jetzt eher Verrisse als positive Stimmen im Netz erntet? Doch spätestens nach einer halben Stunde war klar: Scheiß auf das Netz und all die ahnungslosen Penner, der Film rockt! Und das bisweilen sogar gewaltig. Um es kurz zu machen: Eine durchaus würdige Fortsetzung eines meiner liebsten Filme aller Zeiten. Dass der Autor von Teil 1 das Skript geschrieben und Regie geführt hat, merkt man! Seltsamerweise hatte der aber auch bei Teil 2 das Skript geliefert, und damals war’s leider nix. Egal. Zurück zu Teil 3! Der beißende Zynismus ist wieder voll da, gerade den – obwohl ja das erzählerische Hauptmerkmal vom Original – gab es in Teil 2 damals kaum wiederzuentdecken. Und nicht nur das, er ist abgedrehter als je zuvor! Bei all der Begeisterung muss man freilich aber auch objektiv bleiben. Mehr Punkte werden’s aus hauptsächlich zwei Gründen nicht: Zum einen sind die Produktionswerte zwar für eine Videoproduktion recht hoch und der Film sieht schon gut aus, kommt aber Effekte-technisch und von der gesamten Wertigkeit des Looks nicht an das elf Jahre alte Kino-Original ran. Trashig ist’s aber definitiv nicht! Und die Story ist zwar im Rahmen der Fortsetzungs-Möglichkeiten sehr gut, die klare Linie der einfachen und frischen Handlung von Teil 1 wird aber nicht erreicht, sodass alles eben etwas aufgesetzt wirkt. Man merkt schon, dass es eine Fortsetzung um des Fortsetzens willen ist. Dennoch hat mir der Film so gut gefallen, dass ich subjektiv fast noch einen Punkt draufklatschen könnte, das verkneife ich mir mal aber im Rahmen der „Absolutheit“ der Wertungen hier. Summa sumarum: Wer „Starship Troopers“ mag, kann hier bedenkenlos zugreifen – es sollte mich sehr wundern, wenn es danach lange Gesichter gäbe. Eher sollte man sich auf eine Enttäuschung bei Teil 2 gefasst machen, den ich nach diesem genialen dritten Teil jetzt aber unbedingt retrospektiv noch mal glotzen will. Vielleicht ist er ja doch besser, als ich ihn in Erinnerung habe...?

Posted by: Joe at 2008年10月02日 10:36

IRON MAN (Joe)

6/10

„I'm sorry. This is the fun-vee. The hum-drum-vee is back there.“

Ironman.jpgSo richtig wuschig gemacht hatten mich schon damals die Trailer nicht und dieser Ersteindruck hat sich für mich im gesamten Film bestätigt. Das Ganze ist natürlich erstklassig produziert, kommt aber für meinen Geschmack nicht über das Prädikat „routiniert“ hinaus. Alles, was hier abgefeuert wird, habe ich schon mal überzeugender gesehen. Nehmen wir als Beispiel nur mal den Beitrag zum Thema „verhinderte Liebesbeziehung zwischen männlichem und weiblichem Hauptdarsteller“: 1:0 für Spiderman, 1:0 für Batman. Oder nehmen wir die obligatorische Showdown-Keilerei im Supersize-Format: 1:0 für die Transformers, 2:0 für Spiderman. Und die durchaus vorhandenen Alleinstellungsmerkmale des Films, allen voran muss die zynische Charakterzeichnung der Hauptfigur genannt werden, überzeugten mich auch nur bedingt. Sicher, so einen Zyniker, den man zumindest am Anfang des Films sogar als Arschloch bezeichnen kann, hätte ich noch nicht als späteren Superhelden gesehen, aber das allein zog bei mir irgendwie kaum. Weder war mir Tony Stark sympathisch noch bewegten mich seine Gründe – generell ist ein großes Problem der Charaktere, dass sie für meinen Geschmack äußerst farblos blieben. Kein Vergleich zum „Dark Knight“ zum Beispiel! Und das Ende nach dem Ende, sprich nach dem Abspann, hat mich auch eher genervt. Ach, was soll ich sagen – ein „Gut“ ringe ich mir ja trotzdem ab für den Film, denn das ist er durchaus und die Abendunterhaltung ist garantiert, wirklich angesprochen hat er mich aber nicht. Lag’s am Wetter, wird mein Geschmack immer verdrehter oder war „The Dark Knight“ einfach zu gut? Was es auch immer war, „Iron Man“ bleibt mir als unterhaltsam, aber belanglos im Gedächtnis. Alle Spidermans und X-Men schneiden da für mich deutlich positiver ab.

MEET THE SPARTANS (Joe)

1/10

„The Oracle also said our painted on abs look fake!“

meet-spartans-poster.jpgNa bitte: Die bisher tiefste Wertung seit dem Bestehen der Review-Rubrik! Und das hochverdient, denn dieser Film ist wirklich ein Hammer, den man erst mal verdauen muss. Mit derart unlustigen Gags und Skripteinfällen tatsächlich den Mumm zu haben, das zu produzieren und auf die Menschheit loszulassen, dazu gehört einiges – nur kein Talent! Ich habe nichts gegen Sparwitze. Platte Witze. Flache Witze. Ausgelutschte Witze. Komm ich auf aaalleees klar. Nur, was halt gar nicht geht, sind unkomische Witze. Fremdschämige Sketche, wo einem die Akteure leidtun. Und bis auf zwei, vielleicht drei Ausnahmen, in denen die Mundwinkel sich fast schon zu einem gnädigen Lächeln verziehen wollten (daher überhaupt der eine Gnadenpunkt!), findet sich hier ausschließlich nichts anderes. Das Ganze ist sogar derart ideenlos, das manche Jokes drei- oder viermal in leicht abgewandelter Form gebracht werden – und dennoch geht der Streifen gerade mal 75 Minuten ohne Abspann! Es zeugt schon von Verzweiflung der Macher, wenn einmal irgendwelche Aktionen der Spartaner von der „American Idol“-Jury kommentiert werden, später im Film ist es dann plötzlich der Kameraschwenk zum „America’s Next Topmodel“-Pult zwecks Szenenkommentar, und danach kommen noch mal zwei weitere Jurys dran mit „überraschendem“ Spontanauftritt und Labern ...*Gähn*! Oder warum muss Leonidas gefühlt 50 Celebrities in die Todesgrube treten? Nach Britney Spears war die „lasst mal aufzählen, welche Promis dieses Jahr gerade nerven“-Pointe eigentlich schon zur Genüge angekommen beim Zuschauer, aber die Szene geht danach noch munter 5 Minuten weiter! Und noch ein Promi kommt um die Ecke gebogen, und noch einer, und noch ein letzter ... WTF?! Wirklich ein unfassbares Machwerk, vor dem man warnen muss. Das taugt auch null für einen Trash-Abend, den Trash setzt bewussten Dilettantismus oder unfreiwillige Komik voraus – hier herrscht aber nur Langeweile und Betretenheit. Wer freilich diese Stimmungslagen auch mal wieder ausloten möchte und herausfinden will, ob er mit der 1 konform geht oder ob es doch die glatte 0 sein muss – be my guest! Aber nachher keine Beschwerden bitte!

Posted by: Joe at 2008年09月28日 10:18

LAND OF THE DEAD (Joe)

5/10

„In a world where the dead are returning to life, the word "trouble" loses much of its meaning.“

LandOfTheDead.jpgDer gefühlt 50ste Zombie-Film von George A. Romero, wobei ich gestehen muss, sonst kaum was von ihm gesehen zu haben – auch die wegbegründenden Genre-Pioniere nicht, die auf seine Kappe gehen. Aber hier haben wir nun eine Neuauflage des ewig unterhaltsamen Themas, und unterhalten wird man durchaus tadellos. Vor allem im Director’s Cut wird gesplattert, was die Fleischtheke hergibt, wer so was also etwas abgewinnen kann, macht nichts verkehrt. Allerdings wirft das Setting einige Fragen auf, die unter logischen Gesichtspunkten nur schwer zu beantworten sind, das kostet dem Szenario Glaubwürdigkeit. Und Splatter ist zwar toll, widersetzt es sich aber zu sehr den physikalischen Gesetzen, kann natürlich keine wohlig unwohlige Stimmung aufkommen: Nur weil man kurz an einem Bein zieht, reißt dieses nicht klinisch relativ sauber abgetrennt und widerstandslos mitten im Oberschenkel durch. Genauso schwierig dürfte es sein, jemandem in einem Ruck mal schnell den Kopf abzureißen; selbst bei genügend Kraft reißen doch wohl eher die Haare, an denen man das Opfer gepackt hat, als die Halsmuskeln durch. Klar sind derartige Betrachtungen physikalischer Gesetze müßig in so einem Film, solche Sachen haben aber dazu beigetragen, mich aus der Horrorerfahrung zu reißen. Und so bleibt trotz sehr guter Ansätze dank zuviel Unlogik in Sachen Story wie Physik am Ende nur ein spektakulärer Partyfilm übrig, anstatt des erhofften Schocker-Trips.

EXECUTIVE DECISION (Joe)

7/10

„I hope there's a good movie on this flight.“

executive_decision.jpg Herrlich, ein Film aus den späteren Neunzigern, der sich anfühlt wie eine Zeitreise mitten in die Achtziger! Völlig hanebüchene Kommando-Action an Bord eines fliegenden Passagierflugzeugs, angeführt von Kurt Russel und Steven Segal, die netterweise eine richtig starke Neben-Cast mit an Bord geschleust haben, da hagelt es „Den oder die kenn ich doch!“-Momente. Die Story ist wunderbar, schließlich ist Terroristen fertigmachen ein zeitloses Thema. Da sieht man dann auch gerne über technisch etwas fragwürdige Begebenheiten hinweg, die aber durchaus irgendwie doch realistisch sein könnten. Das Ganze setzt dann auch weniger auf Action als auf Spannung, was prima funktioniert. Durchaus atemlos folgt man dem Geschehen und hofft, dass irgendwie doch noch alles klappt. Und als Bordkapelle spielt Meister Jerry Goldsmith auf, da macht der Flug einfach Spaß!


RETURN TO HOUSE ON HAUNTED HILL (Joe)

4/10

„I'm sorry, Michelle, I wasn't listening, I was looking at your breasts.“

returnhouse.jpg Die Fortsetzung eines angeblich richtig guten Slashers. Hmm, glauben wir mal, dass Teil 1 gut ist, denn die Fortsetzung ist es definitiv nicht. Rein Genre-technisch befinden wir uns hier auf derselben Baustelle wie die „Final Destination“-Reihe, sprich wir sehen einer Handvoll Leuten dabei zu, wie sie einer nach dem anderen geschlachtet werden. Solche Filme mag ich eigentlich und auch hier ist natürlich ein lohnender Amüsement-Faktor vorhanden. Wenn halt alle Viertelstunde einer spektakulär abkackt, kann man sich das Grinsen nur schwer verkneifen. Und wenn jemandem ein Kühlschrank auf den Kopf fällt, dann hat das schon seinen Schauwert. Nur hat man das alles eben auch schon mal sinniger gesehen, vor allem die Charaktere bleiben uninteressant, das machen andere Genre-Vertreter einfach besser. Und auch die Grundstory, bei einem „Final Destination“ ja durchaus als genial zu bezeichnen, ist hier einfach 08/15 nach Vorschrift. So sind einzig die Kills sowie manche erstaunlich offenherzige Nacktszene zu empfehlen, was als laue Abendunterhaltung ja mal funktionieren kann, insgesamt aber einfach keinen guten Film ausmacht. Zu erwähnen sei allerdings noch, dass die HD-DVD (meines Wissens exklusiv) einen „interactive cut“ bietet, das gab’s neulich schon bei „Final Destination 3“ und ich beschrieb das Prinzip dort zur Genüge. Funktioniert hier exakt genauso und wertet das Erlebnis mit einem zweiten Schnelldurchgang noch mal ungemein auf. Den Film an sich macht’s aber natürlich nicht besser. Also: vor allem auf HD-DVD für Genre-Fans eine klare Empfehlung, dennoch aber ein klar unterdurchschnittlicher Film.


FRIGHTENERS (Joe)

5/10

„Give it up, Frank! Death ain't no way to make a living!“

frighteners.jpg Da haben wir also einen Klassiker von Peter Jackson, bevor er mit „Lord of the Rings“ Filmgeschichte geschrieben hat, und im Review-Kopf prangt eine lausige 5? Wie ist das denn bitte zu verstehen? Tja, mich hat das selber ein wenig überrascht, aber bei dem Film wollte einfach nicht der Funke überspringen. Man folgt zwei Stunden lang dem Geschehen, das kontinuierlich vor sich hinplätschert, ohne einen mitzureißen, und befindet sich konstant in einem Zustand der gepflegten Langeweile. Wobei die Betonung schon eher auf „gepflegt“ liegt, sonst wäre die Wertung ja noch schlechter. Aber trotz der feinen Grundprämisse, dass ein Geisterjäger über die Runden zu kommen versucht, indem er eine Handvoll Geister zu seinen Geschäftspartnern macht, die dann auf Kommando spuken, damit beim Chef auch schön das Telefon klingelt, und einer übergeordneten Story, die sich erst nach und nach entfaltet und durchaus Pfiff hat, ist das Ganze irgendwie leider weder ganz so spannend noch ganz so witzig wie zweifelsohne von den Machern angedacht. Ein Film, der viel besser hätte sein müssen, ja vielleicht sogar doch irgendwie richtig gut ist, nur eben leider meinen Nerv kaum trifft. Schade.


I NOW PRONOUNCE YOU CHUCK & LARRY (Joe)

8/10

„Now place the ring on his hand. A ring is like a circle, it goes on forever. It's not like a triangle, triangle have corners. It's like a circle.“

chuck_Larry.jpg Wie so oft in letzter Zeit mit modernen amerikanischen Komödien erging es mir auch hier wieder: So richtig Bock die Scheibe einzulegen habe ich nie, amüsiere mich dann aber doch immer köstlich, fühle mich von den messages sogar teilweise sehr persönlich angesprochen und bin schlichtweg begeistert. Ebenso geschehen bei z. B. „Knocked Up“, „Superbad“, „The 40 years old virgin“, „The Bucket List“ (okay, passt nicht ganz in die Reihe ...) und so weiter und so fort. Sollte man nun endlich mal den Rückschluss ziehen, dass mir diese Art Film einfach sehr zusagt? Ja! Hier ist es natürlich genauso: Fängt locker-flockig an, ist selbstverständlich eine reine Unterhaltungskomödie, aber hat doch richtig warme (hier sogar im wahrsten Sinne des Wortes!), menschliche Töne, die mit einem Augenzwinkern doch zum Nachdenken anregen. Mich zumindest. Adam Sandler und Kevin James sind ein prima Gespann, die Story trotz haarsträubender Prämisse doch irgendwie glaubwürdig und die Nebendarsteller sind auch spitze besetzt. Alle Charaktere sind so witzig, dass eigentlich keine Szene ohne Schmunzeln oder lautes Loslachen am Zuschauer vorbeigeht. Einfach eine wunderschöne Komödie mit Herz!

Posted by: Joe at 2008年09月22日 18:13

BATMAN BEGINS (Don)

8/10

"I won't kill you, but I don't have to save you."

batman-begins.jpgTheoretisch bekommen beide Batmanteile die selbe Wertung von 8 Punkten, letztendlich macht beim Dunklen Ritter alleine Ledger für mich den Unterschied hin zur 9. Leider haben beide Filme Stärken, die nicht im jeweilig anderen gefunden werden. Der erste ist heller, hat die bessere Geschichte, konzentriert sich mehr auf Batman, während der zweite fast schon zu dunkel ist, dafür bessere Action und Gimmicks und eben die besseren Villains. Ich bin insofern wirklich gespannt, was der dritte Teil uns bringen wird und ob die Stärken verbunden werden. Erfreulich wäre auch noch, wenn man in den Kämpfen mehr sehen würde und endlich mal gescheite Verfolgungsjagden! In einem Satz: Jemand der sich mit Choreographie auskennt muss her! Oder George Lucas! =D


THE PHANTOM MENACE (Don)

8/10

"And you, young Skywalker; we shall watch your career with great interest."

phantom-menace.jpgIch schwanke, ob der Film gut oder schlecht gealtert ist. Der Inhalt gefällt mir besser als es damals im Kino der Fall war, weil man jetzt mit der gesamten Reihe mehr honorieren kann, wie schön doch die vielen Teilchen zusammen passen und vor allem dieser erste Baustein es in sich hat. Optisch ist der Titel aber schlecht gealtert, sehr viele, man kann sogar sagen fast alle Hintergründe und Objekte ohne Fokus sehen schlecht aus, farbarm, detailarm, einfach arm. Ebenso mancher Charakter wie JarJar Binks wirkt auffallend künstlich. Die technischen Objekte im Fokus, sowie die Roboter sehen dafür weiterhin astrein aus.
Unterm Strich stimmt aber die Action, das PodRacing ist immer noch ein Highlight, die finale Schlacht ein bisserl kindlich-naiv, aber unterhaltsam, der Kampf gegen Darth Maul immer wieder spannend und exzellent inszeniert (Hallo Batman!). Die Geschichte wird langsam und stetig erzählt, klein Anakin nervt nicht in Dialogen, wirkt aber in Action-Szenen deplatziert. Und ich liebe den Humor der Roboter, was ja für viele ein Kritikpunkt ist, aber warum sollte etwas, das man bei R2D2 und C-3PO seit Anbeginn als selbstverständlich und gut erachtet hat bei anderen Robotern so nicht mehr vorhanden sein?


ATTACK OF THE CLONES

9/10

"She can't do that! Shoot her or something!"

attack_clones.jpgIch habe nichts gegen die Liebesgeschichte, ich finde sie sogar wichtig und essentiell, gerade deswegen hätte ich sie gerne stärker und genauer ausgearbeitet gesehen. Beim xten mal gucken und Hintergrundwissen kann man leben mit dem Gebotenen, es hätte aber durchaus besser laufen können. Aber das ist fast schon die einzige Kritik, der restliche Film ist wirklich superb gelungen, wenn die schlechten Schauspieler für die Jedi in der Arena nicht ziemlich die Illusion ihrer coolen Aura zerstören würden. Da glaube ich immer noch, daß irgendwelche Fans sich selber irgendwie in die Bilder kopiert haben, derart laienhaft und peinlich ziehen manche von denen ihr Lichtschwert. Verdammt, da nehme ich halt mal für 2-3 Takes irgendwelche Schwertmeister für ein paar Tausend Eier. Kann ja nicht jeder Samuel L. Jackson sein...
Trotz der vielen kritischen Worte: Furios, komisch, ein genialer Palpatine, ein unsicherer und dennoch selbstverliebter Anakin, ein durch nichts aus der Ruhe zu bringender Obiwan, schöne Verfolgungsjagden, das Massaker bei den Tusken Raiders, der Weg dort hin, Gänsehaut: Star Wars at it's almost best!


REVENGE OF THE SITH (Don)

10/10

"You were my brother, Anakin. I loved you."

Revenge-Sith.jpgOh, die erste zehn des Abends, es hat sich angebahnt und für mich ist das hier der absolute Klimax der Serie. Es gibt zwar noch einen weiteren Teil, der die Höchstnote einstreicht, aber das aus anderen Gründen.
Für mich sind zwar die letztendlichen Entscheidungen von Anakin nicht hundertprozentig nachvollziehbar, was daran liegt, daß seine Ängste zu wenig thematisiert werden oder zumindest dem Zuschauer noch deutlicher gemacht werden. Klar, er will Padme nicht verlieren, aber daß diese Angst so groß ist, daß er dafür seine Freunde tötet und das konsequent und ohne ein weiteren Zweifel durchzieht, das kommt nicht vollkommen durch. Aber das ist, so gewichtig das Problem auch ist, nicht ausschlaggebend für die Qualität des Films.


A NEW HOPE (Don)

8/10

"I find your lack of faith disturbing."

A-New-Hope.jpgMir passiert zu wenig in dem Film und das was passiert, geschieht zu fix. Vielleicht liegt es daran, daß man den Film schon verdammt oft gesehen hat, aber er ist im direkten Vergleich mit den Prequels schon sehr übersichtlich geraten. An und für sich ist man nur auf Tatooine, danach ein bisserl im Weltraum und dann auf Yavin 4, schlecht ist das durchaus nicht, nach der Action-Packung davor wirkt der Film etwas zu ruhig.
Zudem hätte ich mir mehr von der Jedi-Ausbildung gewünscht, nachdem Luke nicht müde wird zu beteuern, daß er schon so viel gelernt hat, aber sehen tut man das irgendwie nicht.
Vielleicht ist die 8 auch zu streng, das hier ist dann Kritteln auf hohem Niveau, aber irgendwo sind das ja alles Instant-Klassiker, eine gewisse Abstufung will ich schon erkennen lassen.


THE EMPIRE STRIKES BACK (Don)

10/10

"Surrender is a perfectly acceptable alternative in extreme circumstances!"

Empire-Strikes-Back.jpgIch liebe Hoth! Ich liebe Bespin! Ich liebe Dagobah! Ich habe auch an den Teil hier die stärksten Erinnerungen aus meiner Kindheit, insbesondere die Schlacht auf Hoth. Hier passiert ja rein actionmässig bis auf Hoth viel zu wenig, aber die Geschichte, der Humor, die Orte, Yodas lustige kleine Hütte im Dschungel, Leia und Hans andauerndes Hin und Her, es rockt alles so unfassbar!
So, das muss reichen! =D







RETURN OF THE JEDI (Don)

9/10

"Wonderful. We are now a part of the tribe. "

Return-Jedi.jpegEin wunderbarer Abschluss der Serie, der nur einen einzigen Fehler hat: Er ist das Ende. Warum also keine 10 vergeben? Prinzipiell hätte der Streifen das durchaus verdient, ich denke aber, daß jede der drei Trilogien einen stärksten Teil, einen schwächsten und einen dazwischen hat. Hier ist das dann "leider" der letzte Teil, zu genial finde ich den fünften.
Als Fazit will ich nur jedem anraten, die Filme doch mal wieder auszupacken und die Zeit zu investieren, man steigert sich wahrlich in ein Fieber und wartet mit Spannung auf die nächsten Szenen, seien sie altbekannt und geliebt oder nicht mehr ganz in Erinnerung und benötigen eine Auffrischung. Danach fällt man allerdings in ein schwarzes Loch, es ist einfach rum und man möchte mehr. So wie Anakin mehr Macht will! ;p

May the Force be with us all!

Posted by: Don at 2008年09月01日 21:21

NO PLACE TO HIDE (Don)

3/10

"No, I told you! Over the year, they sold eight million hamburgers!"

ausweg.jpgAlso auch wenn man der Meinung ist, die Stallone-Skala geht generell erst bei 6 los, so ist "Der letzte Ausweg", wie der Film auf Deutsch heißt, geradezu erschreckend fad und belanglos. Und da heißt es ja immer, das wahre Leben schreibt die besten Geschichten, so ist diese wahre Geschichte einfach nur ... mir vollkommen egal. Vielleicht liegt es ja nur am 70er-Pr0n-artigen Kamerastil, der 70er-Pr0n-Musik, die immer einsetzt, wenn eigentlich irgendwas spannendes passieren könnte oder die durchgehend unterirdische Pr0n-schauspielerische Leistung aller Beteiligten. Und es gibt Hippies. Und es sind nicht die guten Dude-Hippies, sondern diese Flowerpower-Happy-Gay-a-Gogo-Hippies.
Kann man sich als Stallone-Fan geben ohne zu verblöden, aber ich war echt knapp davor, den Film NICHT fertig zu gucken. Alleine Stallones Existenz rettet den Film vor einer noch schlechteren Wertung.


GEDO SENKI (Don)

6/10

"Ich verrate Dir meinen geheimen Namen!"

erdsee.jpgAch, irgendwie bin ich mit dem Film nicht wirklich klar gekommen. Er ist optisch wieder gewohnte, hohe Miyazaki-Kost, auch wenn diesmal der Sohnemann am Werke war, aber dieses fantastische, verwirrende, am Ende noch einen rätseln lassende Element, das Vattern immer hinbekam, fehlt. Es ist verwirrend, während es passiert, aber am Ende hat man eindeutig das Gefühl, daß es viel platter, simpler und belangloser war, als man es sich erhofft hatte. Fantastisch ist es in gewissen Momenten schon und der finale Klimax ist gelungen, aber nicht mit der Brachialgewalt, die man erwartet. In meiner Ghibli-Reihenfolge kommt der Film auf jeden Fall nur auf einen der letzten Plätze. Aber gut, es ist ja mal wieder eine Buchverfilmung, vielleicht ist der Film in diesem Rahmen an den Grenzen seiner Möglichkeiten? Nausicaae macht das z.B. besser, ist insgesamt dennoch nicht halb so gut wie das Manga. Hoffen wir also, daß das Buch von den Chroniken vom Erdsee Mist ist. ;)


INDIANA JONES AND THE LAST CRUSADE (Don)

10/10

"What happens at 11 o'clock? "

jones_III.jpgVielleicht ist die Wertung einen Punkt zu hoch, wenn man den Film rein für sich betrachtet, aber in meinen Augen ist der dritte Teil die Quintessenz der Serie, bei dem am meisten richtig gemacht wurde. Alleine Connery macht den Film zu etwas ganz eigenem, wie er seinen Sohn immer verständnislos ansieht, tadelnd schimpft und sich wie ein Kind mit Elliot freut, herrlich! Zudem passieren die "unmöglichen" Dinge, die in der Serie auf keinen Fall fehlen dürfen, hier seltener und weniger auffällig, die Locationwechsel sind genau richtig dosiert, Rhys-Davies ist mit dabei, Frauen schreien nicht ununterbrochen, kleine Kinder nerven nicht. Alles richtig gemacht, Hut ab! Leider hat die DVD einen Produktionsfehler, der die PS3 zum wilden Springen animierte, die 360 spielte alles mühelos ab. 360 pwns PS3, bitches!
Die finale Reihenfolge der Serie ist also leicht zu merken: Teil III rockt alles weg, der Rest folgt in gebührlichem, aber exakt gleichem Abstand, jeder hat individuelle Stärken, aber auch Schwächen. Gerade der vierte Teil sticht nicht heraus, ob Atombombe oder Sprung aus dem Flieger, Lorenfahrt oder Panzerritt, Steinkugel oder Wasserfall, ... irgendwie ist das alles tödlich, Jones IV musste sich leider dem neuen Trend (Höher, weiter, utopischer!) anschließen, bleibt den Wurzeln aber treu in meinen Augen.


THE DARK KNIGHT (Don)

9/10

"To them, you're just a freak ... like me!"

darkknight.jpgIch bin etwas unschlüssig mit dem Film, Heath Ledgers Performance hat mich letztendlich zu dem Punkt nach oben greifen lassen, für einen reinrassigen Instant Classic hat mir der Film aber zu viele Ecken und Kanten. Vor allem die Verfolgungsjagden und die Kampfszenen waren viel zu schnell geschnitten, erstere mit dem Bike sogar in meinen Augen komplett für die Tonne. Ich will Batman auf dem Bike flitzen sehen und nicht jede gottverdammte Sekunde ihn damit in einer neuen und nicht mit der vorherigen irgendwie zusammenpassenden Gegend rumtuckern. Batman kommt irgendwie in dem Film zu kurz, dabei rockt er, wenn er on-screen ist genauso wie der Joker, aber der Film wurde um den Joker herum gezimmert und nur hier und da taumelt der "Dark Knight" durchs Bild wie ich finde. Story, Score, Actors, vieles greift so gut ineinander, daß es wohl nitpicking auf hohem Niveau ist, aber Terminator 2 macht das alles, ausnahmslos ALLES richtig. Starship Troopers auch. Dark Knight nicht.


STAR WARS: THE CLONE WARS (Don)

7/10

"If anybody can fly a bucket of bolts through hyperspace, he can."

Clone Wars.jpgAch, das war doch dann letztendlich ganz nett. Ohne StarWars-Bonus wird es weniger, aber what-the-hell: Den Spirit hat der Streifen wirklich gut eingefangen, das macht Lust darauf, die 6 Hauptfilme wieder zu gucken und das werde ich wohl auch bald tun. Aber wirklich dramatisch weniger wird es auch ohne Bonus nicht, wenn man nicht gerade auf Kriegsfuss mit der Serie steht. Die Geschichte ist recht vorhersehbar, aber das ist schon die einzige wirkliche Kritik, wenn man davon absieht, das man selber nicht (mehr?) die Zielgruppe des Filmes oder jedenfalls dieses Filmes ist: Das ist auf junges Publikum zugeschnitten und das funktioniert, wie wir selber hören durften, ganz hervorragend. Allerdings konnten die Kids hinter uns nicht wirklich verstehen, was passiert, vielleicht waren es auch Sprösslinge von Cobra11-Eltern: Wenn's knallt und ein Auto explodiert, then it's f***ing entertainment, baby!
Ich denke, man verpasst nix als SW-Fan, als Appetizer für die Reihe ist es aber exakt die richtige Wahl.


BROKEBACK MOUNTAIN (Don)

9/10

"Tell you what... truth is, sometimes I miss you so bad I can hardly stand it..."

brokeback_mountain.jpgJa, den Film hat wohl dann doch schon jeder hier gesehen, ich nun also auch endlich. Und am Anfang kam der so langsam in die Gänge, daß ich mich fragte, ob das noch mal was wird. Dann kam die traute und heftige Zweisamkeit und ich war der inständigen Hoffnung, daß es doch bitte SO nicht die weiteren 1,5 Stunden weiter gehen sollte. Und DANN fing der Film in meiner bescheidenen Meinung erst richtig an und zog einen langsam, aber sicher in seinen Bann. Wirklich verstanden, wie die Beziehung zwischen Jack und Ennis definiert ist, habe ich nicht, schwul im eigentlichen Sinne war wohl nur Jack, es gibt aber ein Band, das beide verbindet und die Anziehung schafft, woher und warum: wer weiß es schon, wer kann Liebe erklären? Am Ende war ich traurig und habe noch lange für Ennis Trübsal geblasen und an ihn denken müssen. Das schafft ein Film bei mir selten und wenn, dann eher über die Action- oder Knuddel-Süß-Schiene, ich bin ja einfach gestrickt.
Für eine 10/10 reicht es nicht, den ich empfinde den Film als zu traurig, als daß ich ihn öfters sehen will. Er verbreitet einfach kein gutes Gefühl oder eine aufbauende Moral, er ist wohl eher was für Frauen und verregnete Sonntage. Aber grandios ist er in jedem Fall.


TALADEGA NIGHTS - THE BALLAD OF RICKY BOBBY (Don)

5/10

"Here's the deal I'm the best there is. Plain and simple. I wake up in the morning and I piss excellence."

Talladega.jpgHmmm, bei mir kam leider niemals das auf, was mir als witzigster Film aller Ewigkeiten angepriesen wurde. Teilweise waren es abstruse und vollkommen sinnfreie Dialoge, die zwar ein gewisses Potential besaßen, dafür aber nicht wirklich auf den Punkt treffend. Ricky und sein bester Kumpel, sowie der Franzose (Cohen) waren schon unterhaltsame Spinner, aber ich fürchte, ich hätte mir einfach 5 Bier davor reindübeln müssen, um mich in eine Lachhysterie steigern zu können. Haha, er ist schwul. Und sein Pferd auch, haha! Und seine Frau steht nur auf Geld, haha! Klischees ahoi, kann funktionieren, bei mir irgendwie nicht.
Ansonsten dürfte das aber der erste Will Ferrel-Film gewesen sein, den ich bewusst wahr genommen habe und wie gesagt, er und die zwei anderen waren ja wirklich in Ordnung. Ich werde demnächst noch "Stranger than Fiction" gucken, wo er ja auch mitspielt, vielleicht taugt mir ja der Mann doch mehr, als mir dieser Film suggeriert.

Posted by: Don at 2008年08月27日 20:46

INDIANA JONES AND THE TEMPLE OF DOOM (Don)

8/10

"I hate the water... and I hate being wet... and I hate you!"

temple.jpgAch ja, der Film hätte sich mit Leichtigkeit auf Platz Zwei schieben können, direkt hinter den dritten Teil, da er nahezu alles richtig macht, was mich beim ersten Teil gestört hat und war es dort auch nur noch so dezent. Die Action bleibt immer glaubwürdig (mal von der Mörderflut im Bergstollen durch den Pott Wasser abgesehen, da finde ich den Ritt auf dem Schlauchboot nachvollziehbarer. Ich meine, das war ohne Schnitt gefilmt von der Flugzeugklappe bis zur Eisscholle), es gibt keine 3-Sekunden-Lösungen für Rätsel, an denen andere nach Jahren dennoch scheiterten, es ist nur ein Setting, wenn man vom Anfang mal absieht, er ist lustig, spannend und hat ein Ende, bei dem man nur als böser Mensch keine Träne im Knopfloch hat. Aber leider, leider nerven die zwei Sidekicks, wobei Shorty auf Englisch das weniger tut als in der deutschen Fassung. Kreischende Frau und Karate-Kid, irgendwie kann man damit leben, aber bei Leibe nicht gut, was sich Lucas und Spielberg aber dabei gedacht haben...
Der Film ist dennoch immer noch ein Meilenstein und beim dreier haben sie es ja alles richtig gemacht. Letztendlich schiebt sich "Temple of Doom" doch auf den zweiten Platz vor, denn, wie ich damals im Comment zur Abwertung der folgenschweren Euphorie zum vierten Teil richtig schrieb: Ich finde die drei wirklich gleichwertig. Individuelle Stärken und eben auch Schwächen, nur der dritte ist makellos oder jedenfalls so in meiner Erinnerung. Der wird dann demnächst geprüft! ;)

Posted by: Don at 2008年08月04日 07:59

TERMINATOR 3 - RISE OF THE MACHINES (Don)

8/10

"Put down your weapon. And the coffin."

terminator3.jpgJa, also ganz so begeistert wie bei den damaligen Kinobesuchen bin ich jetzt nicht mehr von dem Streifen, vor allem, da ich die beiden Vorgänger nicht nur für die Reviews, sondern auch noch mal mit Snoopy zusammen in den letzten Tagen geguckt hatte. Das liegt zum großen Teil daran, daß die Action ein bisserl zu sehr abgeht (bei den meisten Stunts müßte Arnie, Terminator hin oder her, schon sehr demoliert werden, etwa mit dem Kran durch ein Haus geschleift... wtf?) und doch viel mehr CGI vorkommt als ich das in Erinnerung hatte (Fast jede Schlägerei zwischen Arnie und Loken). Denn während die Vorgänger zwar auch nicht mit Brachialgewalt geizten, so ist hier der Versuch, dies alles noch mal erneut zu toppen und das bitte noch fantastischer, mir fast schon sauer aufgestoßen. Quasi das Pirates3-Syndrom, wenn auch hier durch die Terminatoren und deren übermenschliche Kraft sowie Präzision einer Maschine in stark abgemilderter Form. Zudem ist einem die Terminatrix relativ egal, wenn man das mit dem T1000 oder gar Arnie selber vergleicht.
Nichts desto trotz bleibt der Film hervorragend und superbe Unterhaltung, leider aber hinter den beiden Vorgängern zurück, die eine noch dichtere und packendere Story hatten, alleine das Ende ist im dritten Teil wohl das mit dem größten Gänsehaut-Potential. Und es gibt hier wohl auch die witzigsten Dialogen und Running-Gags. Insofern ist das größte Problem des Filmes sein schweres Erbe. Nach dem Abschluss dieser Trilogie ist bei natürlich umso mehr Spannung für die "Sarah Connor Chronicles" und den neuen Film mit Christian Bale generiert. Hoffen wir mal, daß die US-BluRay zur Serie Codefree wird! =D

Posted by: Don at 2008年07月29日 09:19

DEMOLITION MAN (Don)

"You are fined one credit for a violation of the Verbal Morality Statute."

9/10

Demolition.jpgUnd gleich einer meiner absoluten Stallone-Favoriten hinterher, im Gegensatz zu Joes Review (waren "nur" 8/10) sehe ich keinerlei Mängel in Ausstattung oder nicht zündenden Gags, ganz das Gegenteil ist der Fall: Feinheiten wie beispielsweise das Plakat zu "Lethal Weapon", die lustigen Werbesongs des "Klassik"-Senders oder die Schwarzenegger Presidential Library, sowie im Speziellen die allgemeine Verklärung der Gewalt als was spannendes und tolles durch deren völlige Abstinenz ist es, was den Titel bei mir nahezu in den Wertungshimmel schießt. Für mich eine perfekte Synergie von Humor, Action und drei exakt passend gecastete Hauptdarsteller. Bullock als nervende, naive, gewaltgeile Schnuckimaus, Snipes als durchgeknallter, Wahnsinniger und Stallone, da finde ich kaum Worte, so sehr möchte ich ihm hier huldigen! Würde die DVD nicht ausschauen, als würde man den Film durch gesprungene Scheibe sehen, hätte ich auch die Bestnote vergeben, so war der Spaß doch deutlich getrübt! Wann kommt die BluRay?!

Posted by: Don at 2008年07月21日 08:11

300 (Don)

"This will not be over quickly. You will not enjoy this."

5/10

300.jpgStyle over substance, wobei der Style-Part leider geringer ist, als ich mir das erhofft hätte. Wenn man natürlich halbnackte, durchtrainierte Typen sehen will, die in braun-grau-brauner Umgebung grau-braun-graue Gegner manchmal echt pfiffig, zumeist aber recht lahm inszeniert dezimieren, dann ist man hier durchaus richtig. Der Abspann hatte mehr Style als der ganze Film davor, einzig der Hauptcharakter (Gerard Butler als King Leonidas) macht seine Sache gut, in Schlachten selber erkennt man ihn aber dann nicht wirklich, sehen ja alle gleich aus. Aus dem Stoff und dem verheißungsvollen und stimmigen Beginn hätte dabei durchaus einiges werden können, es kommt aber wirklich alles, wie es kommen muss, der Klimax ist daher ein gähnendes Abnicken der erwarteten Situation. Wenn es schon zu dem Showdown kommen muss, dann doch bitte mit einem Feuerwerk, noch mal brachial und nicht langatmig. Oder eben mit dem geheimen Superplan, der dann doch nach hinten losgeht. Ach, verspieltes Potential mit viel zu kurzen Höhepunkten und zu wenig Charisma. Blender, das ist echt ne 5 aus Gnade!


COBRA (Don)

Marion Cobretti: You know that's bad for your health?
Punk smoking cigarette: What? [looking threatening]
Marion Cobretti: [grabs cigarette away from punk's mouth] Me.

7/10

COBRA.gifHammerharter Streifen, in dem der Bodycount schon fast Rambo-Züge annimmt, allerdings mit weniger expliziter Gewaltdarstellung, doch wie sehr die Version von Joe geschnitten ist, kann ich nicht sagen, kommt aus Sweden mit einer Altersfreigabe von 15. Die Action wechselt sich mit so manchem Logikloch ab, dem Spaß tut das keinen Abbruch. Stallone ist eine krude Mischung zwischen Good-Guy und Crazy-Shithead. Während man zu Beginn noch denkt, er ist eine "wirkliche" Ein-Mann-Spezialeinheit, erfährt man erst später, daß er eigentlich nur "normaler" Cop ist. Vom Beginn bis zum Ende wandelt sich der Film allerdings zwei-drei mal, man weiß nicht so direkt, wo ran man ist, was auch die 8er-Wertung verwehrt. Dafür geht die Action in den meisten Szenen wirklich total ab, gen Ende nimmt sie sogar surreale Züge an, die man noch nicht mal in Rambo3 unkommentiert gelassen hätte. Und irgendwie hat es einem doch gefallen, es ist quasi ein John Rambo in Light. Das kann so richtig nix werden, ganz verkehrt ist es aber natürlich auch nicht, dafür ist die Prämisse (Stallone ballert alles kurz und klein) einfach zu gut!

Posted by: Don at 2008年07月20日 15:40

ESCAPE TO VICTORY (Don)

7/10

"You must be the Spielführer!"

Was ganz ungewöhnlich, aber dennoch fair und sportlich beginnen soll (Alliierte Kriegsgefangene sollen 1942 gegen ein deutsches Team der Wehrmacht spielen) wird immer mehr zum politischen Kampf der Nazis um ihre Vormachtstellung in der Welt. So wird der ursprüngliche Plan mit einer ebenbürtigen deutschen Armee-Mannschaft zugunsten eines Sieges mittels der Nationalelf fallen gelassen, der Sieg ist für Deutschland das wichtigste und wird mit deutscher Gründlichkeit noch etwas fairer gebogen. Allerdings wird auch auf der Gegenseite ein weiteres Ziel verfolgt: Flucht aus dem POW-Knast.
Insgesamt hat der Film keine wirklichen Höhen, dafür aber auch keine merklichen Tiefen, alles plätschert frisch-fröhlich vor sich hin und man wird in der Tat sehr gut unterhalten. Für eine höhere Wertung ist mir der Streifen zu wenig Fisch und zu wenig Fleisch, er wandelt irgendwo zu sehr zwischen Komödie und ernstem Thema ohne sich klar für eine Seite zu entscheiden.


OSCAR (Don)

8/10

"I got it! You daughter's not your daughter, and the cash that used to be the jewels is now your underwear!"

Ich bin sogar fast geneigt, dem Film eine 9 zu verpassen, derart gut gefallen hat er mir und er wird wohl mit Leichtigkeit der lustigste Film mit Stallone sein. Wobei dieser Eindruck sich noch nicht ab den ersten zehn Minuten verbreiten will, da diese sehr stark an eine Musical-Aufführung angelehnt sind und man schon eine gewisse Befürchtung in sich keimen spürt. Allerdings, hat man sich erst einmal an das ungewöhnlich grell-poppige Setdesign und die Art der Kameraführung, des dezenten "Overactings" und der Kostüme gewöhnt, erwartet den Filmfreund eine bunte Verwechslungskomödie mit vielen Lachern, unerwarteten Wendungen, hervorragenden Dialogen und für mich besonders komisch: die Henchmen von Stallone, die wunderbar dem 30er Jahre-Klischee von Mafiosi entsprechen!
Anschau-Befehl für alle Homiez!

Posted by: Don at 2008年07月13日 10:48

HANCOCK (Don)

6/10

"Call me an asshole one more time."

Der Film hat einige sehr gute Elemente, die aber allesamt etwas zu kurz ausfallen oder ruhig länger hätten gezeigt werden dürfen, warum sich hier selber mit 90 Minuten Länge des Films ziemlich viel Potential genommen wurde, ist mir unbegreiflich. Bei manchen Filmen funktioniert das "Nicht-Erklären" oder die mögliche eigene Schlussfolgerung, hier geht es nicht total schief, aber man läßt den Zuschauer zu sehr allein. Ich hatte die größte Zeit über das Gefühl, daß der Film selber nicht so recht weiß, ob er Actionfeuerwerk oder tragikomische Analyse einer einsamen Existenz sein will. Leider fehlt mir nach Ende des Films auch dieses retrospektive befriedigende Gefühl, wenn man Ereignisse im neuen Kontext besser versteht, anstelle eines "Ja, geil, und da hat er so und so gehandelt, weil ..." hat man eher ein "Jaaaa, das passt dann schon irgendwie...?!"-Feeling.
Dennoch sind viele der Szenen wirklich gelungen, witzig und gut inszeniert, sogar die FX zum überwiegenden Teil, was beim Trailer noch anders aussah. Mit Hancock als Figur fiebert man mit, leidet mit ihm, kann ihn verstehen in seinen Motiven. Gerade deswegen vergebe ich nur 6 Punkte, die leicht zu einer 8 werden würden, wenn der Film eine halbe Stunde mehr geboten hätte und viele der Szenen so runder hätten gestaltet werden können. Warten auf den Director's Cut! ;)

Posted by: Don at 2008年07月07日 08:07

RAISING ARIZONA (Joe)

8/10

„So many social engagements... so little time.“

Da habe ich also diesen Coen-Brüder-Klassiker nachgeholt und bin prompt sehr angetan. Der schräge Humor war offensichtlich schon damals der Brüller, nur am Anfang gab’s eine relativ lange Szene, die meiner Meinung nach sehr auf der Stelle trat und mich schon befürchten ließ, das würde wohl leider nicht mein Film werden. Doch dieses Segment blieb die einzige Schwachstelle und der Film amüsierte dann durchgehend auf höchstem Niveau. Wer ihn noch nicht kennt und Sachen wie „The Big Lebowski“ mag, sollte den Streifen schleunigst nachholen!


DAYLIGHT (Joe)

8/10

„An explosive? That's your idea down here? No wonder you got people killed.“

Stallone-Filme sind ja grundsätzlich gut. Von daher beginnt die Wertungs-Skala bei ihm auch erst bei 6. Doch eben genau an diesem unteren Ende hatte ich den Film in Erinnerung – nur um eines dramatisch Besseren belehrt zu werden! Das dürfte jetzt das dritte oder vierte Mal gewesen sein, dass ich den Film gesehen habe, und so begeistert war ich wohl noch nie. Vielleicht wirkt auch noch die aktuelle „Rocky Balboa“ und „John Rambo“-Begeisterung nach, keine Ahnung. Aber der Film ist tatsächlich ein hübsch unaufdringlicher und – im selbstgesteckten Rahmen – glaubwürdiger Katastrophenfilm. Ein bisschen Pathos hier, Trauer um aus der Überlebenden-Gruppe scheidende Individuen da, ein höchst menschlicher und keineswegs archaisch heldenhafter Sly sowie richtig spektakuläre Katastrophen-Szenen obendrauf, das mundet! Und außerdem ist die „der Hund hat doch überlebt!“-Szene wesentlich stimmiger inszeniert als bei „Dante’s Peak“. Eine runde Sache.


JAY & SILENT BOB STRIKE BACK (Joe)

7/10

„Affleck, you the *bomb* in Phantoms yo!“

Kam neulich in der Glotze und überraschenderweise hat die deutsche Synchro wunderbar funktioniert, also darf’s auch ein Review sein. Kevin Smith dreht ja gerne immer wieder mehr oder minder denselben Film (Clerks, Clerks 2, Chasing Amy, Dogma), was aber kein Problem ist. Stets kriegt man abgefahrene Dialoge auf die Ohren und gnadenlos chaotische Typen zu sehen. Jay und Silent Bob geistern für gewöhnlich als Nebenrollen in jedem seiner Filme rum und so bekamen sie 2001 dann ihren eigenen Streifen. Das sich die Hälfte der Dialoge und Gags um Oralsex dreht, ist dabei kein Problem, denn die debilen Jungs muss man einfach mögen. Dass Silent Bob stilecht wieder nur eine einzige Zeile im ganzen Film von sich gibt, fällt nicht weiter auf, schließlich hält Jay dafür so gut wie nie die Klappe. Dazu noch Gastauftritte von Will Ferrell, Mark Hamill und Carrie Fisher, was will man mehr? Wer einen Kevin Smith-Film kennt, kennt zwar irgendwie alle, mag sie dann aber meist auch und wer den hier noch nicht kennt, sollte ihn schnell nachglotzen. Und auch ohne Vorkenntnisse der Charaktere dürfte genügend Spaß aufkommen.

Posted by: joe at 2008年07月04日 14:44

CASINO ROYALE

8/10

"Christ, I miss the Cold War."

Der Film startet mit einem derartigem Tempo und spannenden, wenn auch abartig übertriebenen Actionszenen, daß ich eigentlich bei Mitte des Filmes dachte: "So, gleich ist es rum, schön war's!" Aber weit gefehlt, es geht dann zwar leider nicht mehr so heftig weiter, wie es begann, hat aber noch genügend Höhepunkte und gott-sei-dank keines dieser typischen Finishes, in dem der große Boss noch mal den Otto macht und am Ende dessen Hauptquartier in die Luft fliegt. Insofern ist dieser Bond ziemlich untypisch in Sachen Charakter, Storyverlauf und auch Bondgirl, mich hat das aber durchaus überzeugt und seit Goldeneye fand ich keinen 007 mehr derart spannend und unterhaltsam. Nicht, daß Goldeneye jetzt eine 8 bekommen würde, aber das war ein gutes Aufblitzen von einem möglichen neuen Bond. Daraus wurde ja nix, hoffentlich macht es Daniel Craig anders, z.B. weiter so!

Posted by: Don at 2008年06月29日 19:58

THE BUCKET LIST (Joe)

9/10

„Somewhere, some lucky guy's having a heart attack.“

Ganz famoses Rührstück, das von seinen Protagonisten getragen wird. Die erste halbe Stunde ist regelrecht beklemmend, besonders Nicholsons Spiel des postoperativen Patienten fällt ergreifend aus. Nun ist man ja versucht, bei Nicholson immer lachen zu wollen und genug von seiner üblichen Marotte steckt auch hier noch drin. Aber schnell merkt man, dass er Patienten in diesem Stadium studiert haben muss und das Lachen bleibt einem im Halse stecken. Danach hellt der Film zwar auf, als die beiden Todgeweihten beschließen, noch ein letztes Mal so richtig auf den Putz zu hauen und liegen gebliebene Träume umzusetzen, doch der Spaß erhält sich immer diesen nachdenklichen Anstrich und am Ende kommt es, wie es kommen muss: Man trauert um die beiden Herren.


THE DARJEELING LIMITED (Joe)

7/10

„I wonder if the three of us would've been friends in real life. Not as brothers, but as people.“

Skurriler Reisetrip dreier ungleicher Brüder von Wes Anderson, der mit den „Royal Tenenbaums“ meinen Geschmack voll traf und mit „The Life Aquatic“ ebenfalls zufrieden stellte, wenn auch nicht begeisterte. Und auch dieser jüngste Streich bietet wieder wunderbar anderen Humor, der einen weniger laut losprusten, sondern eher den Kopf irritiert-amüsiert zur Seite legen lässt. Wer bisher was mit seinen Werken anfangen konnte, der steigt auch an Bord dieses Zuges und fährt freudig mit!


CUTTHROAT ISLAND (Joe)

7/10

„Congratulations, madam. There's another town you've destroyed.“

Grundsolider und spektakulärer Piratenfilm, der keinen Aufwand scheut, einen glaubwürdig in die Ära der Totenflagge zu versetzen. So wurden die beiden Schiffe tatsächlich 1:1 gebaut und waren beim Dreh voll funktionstüchtig, Modelle in der Badewanne werden einem hier also nicht für seetauglich verkauft. Die Story ist flott, wenn auch nicht gerade einfallsreich, bleibt aber frei von größerem Unsinn und Peinlichkeiten. Tatsächlich ein lohnender Beutezug, als einzig besserer Piratenfilm fiele mir spontan eigentlich nur „Pirates of the Caribbean I“ ein.


THE MACHINIST (Joe)

8/10

„Stevie, I haven't slept in a year.“

Bisweilen recht verstörendes Mystery-Drama, das ähnlich einem Shyamalan von Anfang an auf eine durchaus überraschende Auflösung hinarbeitet. Das Ganze macht absolut Sinn und baut sich vom Tempo her sehr schön auf. Christin Bale in extra-slim sieht, man kann es nicht anders sagen, einfach nur krank, ja geradezu ekelhaft aus. Aber der kaputte Charakter braucht diesen Look, daran gibt es keinen Zweifel, das Ganze ist also nicht nur ein Publicity-Stunt und Selbstzweck. Kaputter Typ, verstörender Film, stimmige Auflösung – passt!


10,000 B.C. (Joe)

5/10

„Do not eat me when I save your life!“

Hoher Schauwert prallt auf absolute inhaltliche Belanglosigkeit. In sich geschlossen ist sie, die Story vom Jägerstamm, den Bündnissen mit anderen Stämmen und deren Aufstand gegen eine Hochkultur. Aber da es sonst nichts mehr zur Story zu sagen gibt, ist sie auch dementsprechend dünn. Effekte und Action vor allem gen Ende hin stimmen und historisch ist das Ganze auch nicht so unsinnig, wie man versucht wäre zu glauben. Die Tiere und der Zivilisationsgrad der Jäger mag passen, aber auch noch 10,000 Jahre vor Christus eine schon Pyramiden bauende Hochkultur zu bringen, verstärkt irgendwie den Eindruck, es hier mit einem Patchwork-Fantasy-Film zu tun zu haben, dessen pseudo-historischer Titel nichts auszusagen hat. Genauso ist es ja auch, was an sich nicht schlimm ist, aber eben genauso hohl fühlt sich der ganze Film dann an. Unterhält schon irgendwie, hängen bleibende Eindrücke sind aber Fehlanzeige.


THE INVASION (Joe)

7/10

„My husband is not my husband.“

Die x-te Verfilmung der „Body Snatchers“-Story, und durchaus eine sehr gefällige. Tempo und zunehmender Bedrohungsgrad reißen einen mehr und mehr mit und das Ganze ergibt einen spannenden Gruselthriller. Herausragend oder sonderlich originell ist zwar eigentlich nichts an dem Film, aber wenn eine alte und gute Idee so stimmig und routiniert umgesetzt wird, ist das ja auch nichts Schlechtes!

Posted by: joe at 2008年06月29日 17:28

SHREK THE THIRD

5/10

"Alright, alright, alright. From henceforth, we're all to be known as Team Alpha Super Awesome Cool Dynamite Wolf Squadron."

Wenn ich daran denke, wie wunderbar durchdacht und im kleinen, nachvollziehbaren und stimmigen Rahmen der erste Teil blieb und wie hier auf Biegen und Brechen versucht wird, Gags aus unserer Zeit in dieses Märchensetting zu pressen, wird mir regelrecht übel. Dazu noch viel zu viele sinnlose und peinlich wirkende Actioneinlagen, eine mehr als seichte Geschichte nach dem alten Motto "Und auch wenn die ganze Welt denkt, Du bist ein Idiot, dann musst Du noch lange keiner sein.", gepaart mit dem weiteren Strapazieren der längst bekannten Erkenntnis "Shrek ist ein Oger, deswegen passt er nicht rein in die Zivilisation". Dabei bietet der Film eigentlich schon gute Unterhaltung, diese überambitionierte noch-größer-besser-und-mehr-als-im-Vorgänger-Steigerung bekommt dem Film nicht, zerstört viele Teile davon regelrecht. Hingegen stimmen Optik, Animationen und natürlich die (Original)-Sprecher. Die 6 wird letztendlich nur sehr knapp verfehlt.


THE SIMPSONS MOVIE

7/10

"Anyone can pick something when they know what it is; It takes real leadership to pick something you're clueless about."

Ich denke, der Simpsons-Film ist der bessere Streifen im Vergleich zum ersten Futurama-Film, was zum einen natürlich im höheren Productionvalue begründet, zum anderen aber auch an der Story liegt, die sich mehr nach einem Film und weniger nach einer auf Film getrimmten Folge der normalen Serie anfühlt. Dennoch verpasse ich dem ganzen die selbe Wertung und empfinde den Futurama-Film als das schönere Erlebnis, weil ich mit den Simpsons-Gags einfach nicht mehr so warm werde, daß ich wirklich hätte euphorisch lachen müssen. Homer als ewiger, liebenswerter Idiot, der irgendwo zwischen realer Person und Comicfigur keine klare Linie findet, muss ja quasi seit 10 Staffeln die Bürde der Witze alleine tragen. Insofern wirken die Nebenstorys mit Lisa und Bart auf mich ziemlich aufgesetzt und mir fehlt da irgendwie der finale Funken. Es IST lustig, Homer leiden, in Fettnäpfchen treten und offensichtlich dumme Entscheidungen treffen zu sehen, aber nicht SO lustig, wie es wohl für andere ist.


RAIDERS OF THE LOST ARK

8/10

"Do we need the monkey?" - "I'm surprised at you. Talking that way about our baby. He's got your looks, too." - "And your brains."

Vielleicht habe ich den Film mit zu kritischen Augen gesehen, jedoch wollte ich dem Mythos auf den Grund gehen, daß früher die Filme weniger unrealistisch waren und heutzutage nahezu unschaffbare Stunts immer funktionieren, was dem geneigten Zuschauer eine gewissen Müdigkeit auferlegt, da es ja sowieso klar ist, der Held schafft's auch dieses mal ohne Blessuren. Dabei sind mir einige Logiklöcher aufgefallen, die quasi die Vorläufer sind zu diesen Superman-Einlagen. Situationen, die ohne Ausweg sind und dennoch gelöst werden, aber man sieht die Lösung entweder nicht (Wie kommt Indy ins Uboot? Oder klammert er sich nur ans Seerohr für x Stunden? Und wie kann er VOR dem Uboot im Dock ankommen?) oder begreift im ersten Moment nicht den Irrsinn (Warum muss Indy zur ersten Höhle mit dem kleinen Goldmann samt mehreren Helfern und Esel pilgern, auf dem Rückweg sind es aber nur 5 Minuten Gehweg? Oder warum ist der Pilot generell dort? Und, war die Schlange auf dem Hinweg nicht auch schon im Flieger?) Und das sind bei Leibe nicht die einzigen. Man wird dem Film natürlich nicht gerecht, wenn man ihn überanalysiert, ich denke nur: Früher hätten sie auch Jones mit der A-Bombe durch die Luft gesprengt, wenn sie denn nur die technischen Mittel dazu gehabt hätten.
Auf der Habenseite stehen viel Humor, gute Action, tolle schauspielerische Leistung, Indy I hat aber IMHO zu kleine Höhepunkte. Gerade durch das etwas kleinere, kompaktere, vollkommen andere Setting und ein spannendes Finish finde ich in meiner Erinnerung den Zweier interessant und bin schon auf dessen Sichtung gespannt. Die 9 ist hier auf jeden Fall knapper verfehlt, als bei der jüngsten Episode, die in der Tat das Schlusslicht werden könnte.

Posted by: Don at 2008年06月24日 18:09

3:10 TO YUMA (Joe)

7/10

„They're going to kill me in the morning... I'll never see the sun.“

Warum nicht mal wieder einen Western, dachte ich mir. Und dank Christian Bale und Russel Crowe sowie starker Neben-Cast folgt man dem spannenden Treck (es geht um einen Gefangenentransport) gern durch die Prärie. Das Ende war mir dann vielleicht etwas zu theatralisch und generell sind Western nicht unbedingt mein Fall, aber dass trotzdem noch eine sehr gute Wertung rauskommt, spricht dafür, wie empfehlenswert der Streifen ist. Howdy!


I AM OMEGA (Joe)

2/10

„I’m pissing on the world.“

Keine Frage, der Ausspruch des Protagonisten trifft den Zeitgeist wie die Panzerfaust zwischen des Zombies Augen und Verfilmungen des „I am Legend“-Stoffes kann man wohl nie genug haben, dachten sich die Macher dieser billigen direct-to-video-Produktion. Und welch genialer Kniff, die beiden Titel der prominenten Verfilmungen, „Omega Man“ und „I am Legend“ zu „I am Omega“ zu vereinen – doch was so kongenial klingt, reicht leider für gar nichts, nicht mal einen genüsslichen Trash-Abend. Grauenhafte darstellerische Leistungen, völlig abstruse Story-Elemente, unmotiviertes Zombie-Gemetzel, hier stimmt einfach nichts und Spaß kommt kaum auf. Die Wertung ist fast noch gnädig, aber ich mochte teilweise den Soundtrack und ein oder zwei Zombie-Szenen waren wohl ganz nett. Ansonsten aber eine trostlose Sache.


CARS (Joe)

7/10

„Okay, here we go. Focus. Speed. I am speed. One winner, forty-two losers.“

Soll’s ein bunter, sauberer Familienabend werden, kann man mit Pixar einfach nichts falsch machen. Meine Favoriten und höheren Wertungs-Aspiranten bleiben zwar nach wie vor „Finding Nemo“ und „A Bug’s Life“, aber auch hier wird man wie immer sehr gut unterhalten. Die Story mit ihrer dezent sozialkritischen Aussage ist sinnig, die künstlerische Umsetzung vom Feinsten und die Späße sitzen ebenso wie die nachdenklichen Momente. Sonderlich frisch fühlt sich der nach bewährter Erfolgsformel runtergespulte Film zwar nicht an, dennoch qualitativ eine großartige Sache.


THE CONDEMNED (Joe)

4/10

„Why did you blow the building up?“ – „It was blocking my sun.“

Filme mit Wrestling-Stars kann man sich immer geben. Besonders Gutes erwartet einen da zwar nie, so auch hier nicht, aber als ansehbar geht der Film gerade noch durch. Eigentlich alles in allem eine klar unterdurchschnittliche Vorstellung, doch der „sympathische“ Stone Cold Steve Austin als knüppelharter Rächer gefällt natürlich und ein paar Action-Szenen sind schon ganz nett. Dennoch bleibt das Spektakel merkwürdig farb- und ideenlos und mit der moralischen Fragwürdigkeit der Reality-Show-Thematik wurde ich auch nicht richtig warm. Die Idee wirkte mir etwas inkonsequent verfolgt.


THE REAPING (Joe)

6/10

„Look what she's done already. You see it with your own eyes.“

Feiner Mystery-Thriller, der mir irgendwann etwas zu sehr ins Religiöse abgedriftet ist. Dennoch erwartet einen hier eine dichte Atmosphäre und die Story um die zehn Plagen und die Frage, ob man sie wissenschaftlich erklären kann oder doch göttliche Kräfte im Spiel sind, ist sicherlich frisch. Einige Twists halten die Spannung aufrecht, alles im grünen Bereich. Warum’s am Ende nur für ein „gut“ reicht, da kann ich grad selber gar nicht mehr den Finger drauf legen. Dennoch für Mystery-Freunde auf jeden Fall empfehlenswert.


D-WAR: DRAGON WARS (Joe)

6/10

„They've made our world their battleground.“

Eigentlich eine Sympathie-Wertung, objektiv fällt es schwer, den Film als „gut“ zu bezeichnen. Die Story ist hanebüchen, die Dramaturgie stolpert in der ersten Hälfte etwas unbeholfen von Szene zu Szene, denkwürdige Dialoge sind Fehlanzeige. Doch wenn dann der Drachenkrieg erst mal tobt, wird’s auf jeden Fall sehr spektakulär, auch wenn die Spezialeffekte eher nach allerhöchster Videospiel-Intro-Renderkunst als nach Filmeffekten aussehen. Dem Schauwert tut das aber keinen nennenswerten Abbruch und die Musik fetzt gut mit und peitscht den Spaß an. In den Special-Features kommt dann der Regisseur noch recht herzerwärmend rüber und berichtet von der Freude, dieses Herzblut-Projekt umgesetzt zu haben. Na, da wollen wir doch mit keiner schlechten Wertung schocken!


GRIZZLY PARK (Joe)

5/10

„Eight troubled young people. Six days community service. It's gonna be a bear.“

Klarer Fall, ein Trash-Film, doch wenn der Spaß stimmt und das Ganze nicht so ein inszenatorischer Totalausfall ist wie „I am Omega“, reicht’s allemal für eine durchschnittliche Wertung und einen unterhaltsamen Glotzabend. Die Teenies nerven und werden auch dementsprechend vom Grizzly abgefertigt, sehr schön. Ranger Bob ist ein spaßiger Charakter und leitet die Pfadfindertruppe gar amüsant durchs Abenteuer, auch das passt. Gore stimmt, Film sieht teurer aus als er höchstwahrscheinlich war, harmlose Genre-Unterhaltung würde ich sagen!


FINAL DESTINATION (Joe)

7/10

„And I fucking hated French class!“

Ich auch, da fühlt man sich doch gleich mit den Protagonisten verbunden. Um es vorweg zu nehmen, ich mag die „Final Destination“-Reihe sehr, wer also Bock auf einen im weitesten Sinne Teenie-Slasher-Film mit übernatürlichen Anleihen hat, kann bei jedem der (bisher) drei Teile bedenkenlos zuschlagen. Die Prämisse, dass eine Gruppe eine Reise tut, einer unter ihnen aber eine böse Vorahnung hat, Panik macht und ein Teil der Leute sich daraufhin von der Gruppe trennt, nur damit diese dann tatsächlich gemäß der Vorahnung bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, was dann wiederum zur Konsequenz hat, dass die dem Tod von der Schippe gesprungenen Personen, meist so sieben Leutchen, eine nach dem anderen bei einem (extrem blutigen!) freak accident nachträglich umkommen, schließlich gehören sie ja bereits Gevatter Tod, ist schlicht genial und auch top umgesetzt. In Teil 1 steigen unsere Teenies also aus einem Flieger aus, der kurz nach Start dann mit dem Rest der Klassenfahrt sprichwörtlich in die Luft geht. Und danach werden genüsslich Negerlein gezählt... Großartige Unterhaltung!


FINAL DESTINATION 2 (Joe)

7/10

„There's gonna be a huge accident. Everybody's gonna die!“

Diesmal entkommen unsere Teenies dank rettender Vorahnung einer Massenkarambolage auf dem Highway, doch natürlich fordert der Tod gnadenlos sein Recht ein und exekutiert sie erneut genüsslich nach dem 10-kleine-Negerlein-Prinzip. Gefällt mir sogar noch eine Spur besser als Teil 1. Das Bemerkenswerteste am Rande ist aber, dass ich die beiden Filme im TV auf Pro7 gesehen habe, ab 22 Uhr irgendwas. Ich war skeptisch, wurden die Streifen doch mit dem Hinweis „Für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet“ eingeläutet, das roch nach verstümmelter Schnittfassung. Doch was ist das? Beide Filme dürfen ab 16 in all der ungeschnittenen Splatter-Pracht laufen, eine wirklich verstörende Tatsache. Klar ist das Ganze over-the-top und somit nur bedingt ernst zu nehmen, abgerissene Körperteile, platzende Köpfe und unter tonnenschweren Gewichten wie reife Apfelsinnen explodierende Körper erscheinen mir dennoch trotz augenzwinkerndem Fantasy-Setting etwas hart fürs Teenager-TV, vor allem wenn man immer wieder bedenken muss, dass der Deutsche ja „John Rambo“ nur ab 18 und dann auch noch geschnitten im Kino sehen durfte. Aber egal, das soll nicht das Thema sein. Der Film ist wie Teil 1 absolut sehenswert, ja sogar der beste Teil der Reihe.


FINAL DESTINATION 3 (Joe)

7/10

„We need to know who was sitting behind you on the rollercoaster.“

Diesmal entgleist also eine Achterbahn im Vergnügungspark, wie gut, dass wieder eine Handvoll Teenies vorher aussteigt – oder eben auch nicht, denn dann hätten sie’s wenigstens schnell hinter sich gehabt! Nach Teil 1 und 2 im Splatter-TV also gleich in die Videothek und Teil 3 geholt. Den hatte ich zwar vor Jahren schon mal gesehen, hatte aber tierisch Bock drauf, siehe die starken Wertungen der Vorgänger. Und der Ober-Clou: Als Special Feature gibt es den Film im interactive cut, sprich vor jeder schicksalsträchtigen Todesszene darf man per Fernbedienung zwischen zwei Optionen wählen, die dann tatsächlich dem Film per alternativer Szenen einen anderen Handlungsverlauf bescheren. Zwar ist ausnahmslos die Original-Szene, wie sie im normalen cut verwendet wird, die coolere, gut gemacht sind die Alternativen aber allemal und fügen sich auch vom Sinn her nahtlos in die Story ein. Teilweise landet man gleich beim Abspann und der Film ist verfrüht zu Ende, oder es tauchen sogar irgendwelche ominösen Handycam-Aufnahmen mit Hintergrund-Infos auf. Ein sensationell cooles Feature, das man erlebt haben muss! Zuerst also den Film normal geglotzt und dann noch mal im schnellen Vorlauf die „Bestimme ihr Schicksal“-Variante und an den fünf, sechs Weggabelungen die Alternativen getestet. Was ein Spaß!


MAD MISSION 2: ACES GO PLACES (Joe)

8/10

„Ich verstehe nicht, wie die Suppe in seine Nase kommt. Die Nebenhöhlen sind voll davon.“ – „Sind Sie Arzt oder Höhlenforscher?“

King Kong Sam und Kodijack sind zurück und Teil 2 erschien mir glatt noch einen Tick furioser als der schon hervorragende Erstling. Das Tempo des Films wie eigentlich der ganzen Reihe ist schwindelerregend hoch, die jeweils 85 Minuten Spielzeit vergehen wie im Fluge. Besonders krass blieben mir in Teil 2 die Motorrad-Stunts in Erinnerung, dass bei denen kein Stuntman zu Schaden gekommen sein soll, möchte man eigentlich ausschließen. Genial auch wieder das Drehbuch – ich wusste den ganzen Film über nicht wirklich, worum es eigentlich geht! Das macht aber nichts, denn mit dem Clint Eastwood-Lookalike „Filthy Harry“ macht ein famoser Bösewicht unserer Chaos-Truppe das Leben schwer und der Hochgeschwindigkeits-Reigen aus Action-Szenen und Mega-Klamauk ist einfach eine unschlagbare Mischung.


MAD MISSION 3: OUR MAN FROM BOND STREET (Joe)

7/10

„Geschwindigkeit ohne Gehirn ist so viel Wert wie eine Kugel im Kopf.“

Die Mission wird wahnsinniger denn je, denn James Bond und die Queen höchstpersönlich (mehr oder weniger) geben sich die Ehre. Diese Szenen zählen klar mit zu den Highlights der ganzen Reihe, einfach nur zum Brüllen. Ansonsten lassen Sam, Kodijack und seine rabiate Frau Hatung wie immer nichts anbrennen und spulen sich scheinbar auf Crack durch die Handlung, die diesmal weit nachvollziehbarer als noch bei Teil 2 ausfällt. Die deutsche Synchro tut auch ihr Übriges und hebt den Spaß an, denn der Szenenvergleich mit der englischen Fassung offenbarte, dass zwar diese sinngemäß als Vorlage diente, aber man sich einen weiten Rahmen für Freiheiten steckte. So bekommt Sam in einer Szene einen Schrieb mit Befehlen überreicht, und wo er im Englischen sachlich „What’s this?“ fragt, heißt es im Deutschen „Was ist das? Eine Serviette?“ – so muss das sein! Dennoch ging es in Teil 2, dem besten der Reihe, insgesamt etwas spektakulärer zu, deshalb geht es mit der Serie wertungsmäßig leicht abwärts. Das Niveau ist aber immer noch grandios.


MAD MISSION 4: YOU NEVER DIE TWICE (Joe)

7/10

„Ich meine, ich hab dir auch schon 2, 3...000-mal geholfen.“

Auch hier stimmt wieder alles, wenn auch die Ideen an Frische verlieren und die Action früher mehr Fahrt hatte. Aber Kodijack und Sam muss man einfach lieben, wenn die beiden im fürs Hong Kong-Kino typischen overacting in den Klamauk-Szenen ungefähr so abgehen wie Louis de Funes auf Speed und auch in den Action-Szenen immer noch Zeit für eine Grimasse ist, bleibt einfach kein Auge trocken. Wohl der schwächste der ersten vier Teile aber immer noch spitze. Mit Teil 5 ist dann die Serie abgeschlossen, Ehrensache dass der demnächst bei Amazon geordert wird!


NEXT (Joe)

6/10

„I've seen every possible ending. None of them are good for you.“

Nicolas Cage als Mann mit der Gabe, zwei Minuten in seine eigene Zukunft blicken zu können. So jemanden braucht das FBI, vor allem da eine Atombombendrohung in New York (oder war’s L.A.?) ausgesprochen wurde. Denn das weiß nicht, dass die Hellsicht sich nur auf zwei Minuten beschränkt und erhofft sich also einiges von Cage. Eine turbulente Verfolgungsjagd beginnt, bei der Cage mit seiner Gabe natürlich klar im Vorteil ist. An sich eine schöne Story und der Film unterhält auch prächtig, irgendwie habe ich mich aber durchgehend gefragt, ob das alles zu Ende gedacht ist, ob er seine Gabe in dieser und jener Szene wirklich so einsetzen konnte wie er es getan hat oder ob hier mit der Prämisse eher lax umgegangen wird, um immer wieder spontane Wendungen und Höhepunkte liefern zu können. Wirklich mitanalysiert habe ich zwar nicht, aber irgendwie blinkte mir viel zu oft die Warnlampe „Widerspruch“ im Hirn auf – kann ein persönliches Problem sein, aber schließlich sind ja auch meine Wertungen persönlich.

Posted by: joe at 2008年06月24日 17:31
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